Ludwig Pallmann, Krebs-Planet Erde

1964. Ludwig PALLMANN, gebürtiger Deutscher mit britischer Staats-Bürgerschaft, reist für seine Firma, einen großen Naturkost-Vertrieb um die Welt um neue Kunden und Lieferanten ausfindig zu machen. Während einer Indienreise, im Zug von Bombay nach Madras, fällt ihm ein Mann auf, der eine natürliche Würde ausstrahlt mit ausdrucksvollen, 'sprechenden' Augen. An seinen langen schlanken Fingern trägt er eine Art 'Fingerschutz'. ( s.a. den Hinweis über die hochempfindlichen Fingerkuppen der Außerirdischen im Ummo-Bericht. )

Sie kommen ins Gespräch, wobei der Fremde gutes Englisch mit leichtem Akzent spricht. PALLMANN fragt -

'Sie sind kein Brite?' - 'Nein. Ich spreche verschiedene Sprachen, denn ich komme viel herum.' - 'Woher stammen Sie, wenn ich fragen darf ?' - 'Ich komme aus Cotosi.' - 'Cotosi? Ich habe nie davon gehört. Wo liegt das? In Mittel-Amerika?' - 'Nein mein Freund, es ist auf ITIBI RA II, das ist ein anderer Planet. Mein Name ist SATU RA. Zahlreiche Außerirdische leben hier auf der Erde.'

Bei der Ankunft in Benares stellt er PALLMANN seine Schwester XITI vor, eine schöne, graziöse Frau mit wunderschönen Augen und melodischer Stimme. SATU RA führt ihn in den Ramakrishna Ashram von Benares, wohnt mit ihm einer religiösen Zeremonie bei. Danach folgen ausgiebige Gespräche im Hotelzimmer. SATU RA und XITI machen PALLMANN deutlich, daß man auf ihrem Planeten einen tiefen, inneren Frieden gefunden hat, den die Erden-Menschen durch spirituelle Wege erst zu erreichen suchen. Am nächsten Tag sind die beiden verschwunden, bereits abgereist, PALLMANN wundert sich.
1967, Januar. PALLMANN ist auf Geschäfts-Reise in Peru, als er plötzlich erkrankt. Mit einer Nieren-Entzündung wird er in das Krankenhaus 'Maison Francais' eingeliefert. Eines Nachts, gegen 3.00 Uhr wacht PALLMANN vor Schmerzen auf. Er will die Schwester rufen, als eine Hand in die seine faßt. Er schaut auf, neben ihm steht XITI.

Sie berührt PALLMANN mit ihren Fingern, leitet Energie in seinen Körper, dann gibt sie ihm eine Tablette. Der Schmerz und sogar das Fieber verschwinden. XITI versichert ihm, daß er jetzt 6 Monate keinerlei Schmerz mehr haben würde. Zwei Tage später kann PALLMANN entlassen werden. Es gibt keinen akuten Grund mehr für eine Operation.

Er erklärt den Ärzten das medizinische Wunder - 'Ein Engel hat mich besucht.' Die folgenden Tage verbringt PALLMANN mit XITI in Lima damit, Besorgungen und Einkäufe zu erledigen. Er verkauft für XITI ein paar Goldbarren. Mit dem Geld kaufen sie Bücher, Schallplatten, Samen.
1967, 17. Februar. PALLMANN und XITI verlassen Lima mit der Bahn, den Koffer gefüllt mit den gekauften Gegenständen. Sie steigen aus in Huancayo, dem Tor zur Grünen Hölle, dem Dschungel Amazoniens. Dort erwartet sie SATU RA mit einem Wagen. Sie fahren in die Berge, vorbei an Inka-Ruinen, halten auf einem Feld am Ufer des Junin-Sees. Außer einem Schäfer ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen.

Dann taucht über dem See eine Untertasse auf, kommt in geringer Höhe auf die Gruppe zu, nimmt sie an Bord. Der Schäfer rennt ängstlich davon. Im Schiff zeigen sie PALLMANN Bilder ihres Planeten auf dem Monitor. Es ist eine Welt der Schönheit, deren Bewohner glücklich und gesund wirken. Sie erklären ihm dazu -

'Vor langer Zeit ist unsere Zivilisation zu der Schlußfolgerung gekommen, daß alle Zell-Formen anfällig für Krebs sind. Krebs, so fanden wir heraus, ist das Resultat eines Lebens in einer ungesunden, künstlichen Umgebung. Welten, die es versäumt haben, die technische Produktion nach außerhalb zu verlagern, haben sich eben eine solche Umgebung geschaffen und werden von uns 'Krebs-Planeten' genannt, weil ihre Bewohner früher oder später an dieser Krankheit zugrundegehen.

Wir ITIBI RAyaner hingegen haben die Industrie auf unseren Mond verlegt, unsere CAXA XIXAN oder 'planetare Fabrik'. Nach unserer Lehre, die wir AMAT MAYNA oder 'Kosmo-Philosophie' nennen, gibt es immer diverse 'Warn-Zeichen Gottes' vor der Erkrankung eines Wesens oder einer Welt, die diese nur in ihrer Unbewußtheit ignorieren.

Ein Krebs-Planet ist eine Welt für sich. Seine Bevölkerung glaubt, daß sie Gott nicht braucht. Die Technologie ist so weit entwickelt, daß sie zum dominierenden Element eines vollkommen künstlichen Lebens geworden ist. Sie haben sensationelle Maschinen, künstliche Nahrung, künstliche Luft und künstliche Waffen geschaffen und ihre Errungenschaften lassen sie glauben, daß sie eine hochentwickelte Zivilisation sind.

Aber Gott hat ihnen Krebs gegeben. Ihre Erfindungen arbeiten nicht im Einklang mit der GOTT-NATUR, wie die der ITIBI-RAyaner. Sie glauben, daß Krebs eine gewöhnliche Krankheit ist. Seit Jahren hoffen sie auf eine Heilung, eine künstliche Heilung gegen die Natur. Sie wollen nicht glauben, daß GOTT die NATUR und die NATUR GOTT ist. Sie glauben, sie stehen über der 'Kosmo-Philosophie', die besagt - wer die Gesetze der Natur zurückweist, weist die Gesetze Gottes zurück, denn Gott ist die Natur und die Natur ist Gott. Als wir die Erde auf einer botanischen Expedition entdeckten, wurde uns nach eingehenden Studien klar, daß auch die Erde ein Krebs-Planet ist und sich die Krebs-Rate in den nächsten Jahrzehnten auf 70% der Gesamt-Bevölkerung erhöhen wird.'


Die Außerirdischen bringen PALLMANN in eine ihrer Plantagen im Dschungel. Sie ernähren sich vegetarisch und bauen dort ihr Obst an, unterstützt von den Eingeborenen, die sie für Götter halten. Im Dschungel entdeckten die Außerirdischen Städte einer uralten Zivilisation, für ewig vom tropischen Regenwald verborgen.

In der Dschungel-Stadt 'Linislan' fanden sie im Haupt-Tempel ein Symbol des 'fliegenden Mannes aus dem Weltraum', was sie als Beweis für Besuche außerirdischer Kulturen in der Vorzeit werten.

PALLMANN bleibt zehn Tage in der Dschungel-Kolonie, erlebt, wie SATU RA eine zweitägige Toten-Zeremonie für einen Affen duchführt, den die Eingeborenen getötet hatten, um ihn zu essen. Dieses Beispiel tiefer Liebe und Achtung vor jeder Kreatur beeindruckt PALLMANN nachhaltig. Schließlich bringen ihn die ITIBI-RAyaner wieder an die Bahn-Station. Er fährt nach Lima zurück.
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