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Die Initiativbewerbung
Zur Bewerbungsstrategie gehört notwendigerweise, gerade mit Sicht auf den heutigen Arbeitsmarkt, auch immer die Initiativbewerbung, d. h. die unaufgeforderte Zusendung von Bewerbungsunterlagen. Diese Form
der Bewerbung ist mit mehreren Vorteilen verbunden:
Da diese Form nicht häufig genutzt wird, steht Ihre Bewerbung in keiner oder nur geringer Konkurrenz, und durch die Initiativbewerbung demonstrieren Sie dem Unternehmen Ihr Engagement,
Initiative und Motivation,
Sie müssen nicht die Anforderungen eines Stellenprofils einer Stellenanzeige berücksichtigen, daher können Sie bei der Formulierung Ihre Qualitäten so präsentieren, wie es Ihnen am
vorteilhaftesten erscheint.
Selbst wenn zur Zeit Ihrer Initiativbewerbung kein Personalbedarf besteht, wird der Personalverantwortliche - sofern Sie ihn mit Ihren Bewerbungsunterlagen ĂĽberzeugt haben - Ihre
Bewerbung in der Wiedervorlage belassen. Eventuell sind Sie schon in kurzer Zeit genau die Person, die der Betrieb/das Unternehmen sucht.
Führen Sie nach Möglichkeit vor jeder Initiativbewerbung ein Telefongespräch (siehe auch telefonische Bewerbung) mit der Personal- oder auch Fachabteilung des Unternehmens, um
eventuell den Personalbedarf vorab zu sondieren; mit ein wenig Geschick und GlĂĽck erfahren Sie hier schon eine Menge ĂĽber das Unternehmen und eventuell freie oder freiwerdende Stellen
innerhalb der nächsten Zeit.
den Namen des Empfängers Ihrer Bewerbung in Erfahrung zu bringen; schliesslich soll Ihre Bewerbung ja nicht zum Pförtner, sondern nach Möglichkeit direkt zu der für das Personal
zuständigen Person.
Ansonsten gehen Sie bei der Initiativbewerbung genauso vor wie bei der ĂĽblichen Bewerbung um eine konkret ausgeschriebene Stellung. Form und Aufbau der Bewerbung sind identisch. So gibt es -in Bezug auf die
Bewerbungsmappe- keine grundsätzlichen Unterschiede. Lediglich das Anschreiben selbst unterliegt anderen Anforderungen:
Die Initiativbewerbung sollte sich stets an einen konkreten Adressaten richten. Aus diesem Grund müssen Sie den Namen des Empfängers in Erfahrung bringen.
Das Anschreiben selbst sollte eine (knappe) Antwort auf die folgenden fĂĽnf Fragen geben:
- Wer und was Sie sind?
- Was machen Sie beruflich?
- Was haben Sie zu bieten?
- Was suchen Sie konkret?
- Warum interessieren Sie sich gerade fĂĽr dieses Unternehmen?
Vor allem die Beantwortung der letzten Frage verlangt eine umfassende Recherche Ihrerseits. Gerade bei einer Initiativbewerbung möchte der zuständige Personalverantwortliche natürlich schon aus dem Anschreiben
erkennen, warum Sie sich bei “Seinem” unternehmen bewerben.
Wichtige Informationen, die Sie für eine Initiativbewerbung benötigen, bieten Ihnen die Firmenhomepages, die gelben Seiten, Bekannte und Freunde die in dem Unternehmen tätig sind, sowie Beiträge in
Tageszeitungen etc.
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